Jochen Rindt

( 18.04.1942 Mainz / Deutschland - 05.09.1970 Monza / Italien )

Jochen Rindt kommt 1942 im deutschen Mainz zur Welt.1943 kommt er zu seinen Großeltern nach Graz, weil seine Eltern bei einem Fliegerangriff ums Leben kommen. 1962/63 kann er seine ersten Autorennen für sich entscheiden und fährt bald in der Formel Junior. Ab 1964 startet Rindt in der Formel 2. In den kommenden sechs Jahren gewinnt er insgesamt 29 Formel-2-Rennen und im Jahre 1965 das 24-Stunden Rennen von Le Mans. Seit 1965 startet er in der Königsklasse - der Formel 1. Nach seinem ersten Grand Prix Sieg in Watkins Glen 1969 gelingt ihm 1970 im Rennstall Lotus von Colin Chapman der größte Triumph seiner Karriere. Er entscheidet 5 GP für sich. Davon 4 GP in Folge. Der Lotus Lotus Ford 72 dieses Jahres erscheint mit seiner Keilform und dem Gurney-Flap auf der Fronthaube, den seitlichen Kuehlern, Torsionsstaeben anstelle der Schraubenfedern und nicht zuletzt Bremsscheiben, die auch vorne innen liegen, um die ungefederten Massen zu reduzieren als genial, aber auch gefaehrlich. Beim Training zum Grand Prix von Italien bricht die rechte vordere Bremswelle und Jochen Rindt verunglückt tödlich. Sein Punktevorsprung auf die anderen Fahrer ist jedoch so groß, dass er posthum zum Formel-1-Weltmeister von 1970 erklärt wird.

Formel 1:

WM-13. 1965 - 4 Punkte

WM-3. 1966 - 22 Punkte

WM-12. 1967 - 6 Punkte

WM-12. 1968 - 8 Punkte

WM-4. 1969 - 22 Punkte

Weltmeister 1970 - 45 Punkte

60 Grand Prix / 10 Pole Positionen / 6 Siege

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