Jim Clark

(04.03.1936 Kilmany Fife / Schottland - 07.04.1968 Hockenheim / D)

Der Sohn eines schottischen Schafzüchters feiert Ende der Fünfziger seine ersten Rennsiege in kleineren Rallies. 1958 gewinnt er bei 20 Einsätzen mit einem D-Type Jaguar 12 Rennen. 1960 wird er von Colin Chapman / Lotus für Formel 2 und Formel Junior eingesetzt. Auf Anhieb gelingen ihm einige Siege und Chapman verhielft ihm bereits im Sommer zu seinem F1-Debüt. 1961 ist er in Monza in eine Kollision mit Graf Berghe von Trips verwickelt bei der der Deutsche sein Leben verliert, Clark kann sich fast unverletzt aus seinem Wrack befreien. 63 ist Clark mit seinem Lotus Climax der Konkurenz total überlegen. Er bricht alle Rekorde und wird unangefochten Weltmeister. In 10 Rennen feiert er 7 Siege, erreicht einen zweiten und einen dritten Platz. Die Titelverteidigung mißlingt 1964 aufgrund diverser Defekte am Lotus, aber bereits 1965 kann er 6 von 9 Läufen gewinnen und wird erneut Weltmeister. Der Sieg bei den berühmten "500 Meilen von Indianapolis" krönt diese Saison. 1966 wird in der Formel 1 die 3 Liter Formel eingeführt, Climax entschließt sich keine Motoren mehr zu bauen. Auf dem kaum konkurenzfähigen Lotus BRM kann Clark einen Sieg beim GP der USA erziehlen. Ab 1967 arbeitet im Lotus Heck der neue Ford Cosworth Motor, Clark ist auf Anhieb wieder erfolgreich. Er gewinnt die GP der Niederlande, Grossbritannien, USA und Mexiko. 1968 steht nach dem GP von Südafrika ein Formel 2 Rennen in Hockenheim auf dem Programm. Sein Wagen prallt gegen einen Baum, Jim Clark ist auf der Stelle tod.

73 GP

Weltmeister 1963 und 1965

25 GP Siege

32 Podiumsplaetze

33 x Poleposition

274 WM-Punkte

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